Über den Ebro ins Hochland

Der Ein oder Andere wird es aus dem Kreuzworträtsel kennen…. Fluss in Spanien mit vier Buchstaben – genau: Ebro.

Von Tafalla ging es dann heute zunächst zu eben jenem Ebro.Wobei die Strecke dorthin wenig Freude bereitet. Um möglichst viele Kilometer zurück zu legen, habe ich auch mangels Alternativen die Landstraße N121 gewählt. Zumal der Wind aus der richtigen Richtung kam und die Straße verhältnismäßig eben ist.

Die Landschaft der ersten Teilstrecke ist recht trist. Eine baumlose, steppenartige Vegetation bietet dem Auge wenig Anhaltspunkte.

Im weiteren Verlauf ist die landwirtschaftliche Nutzung immer stärker zu erkennen. Allerdings ist hier Regen offenbar selten, weshalb eine intensive Bewässerung notwendig ist.

Das ändert sich erst, wenn das Gelände im weiteren Verlauf etwas ansteigt. Werden die ersten Hügel noch für Photovoltaik-Anlagen genutzt, finden sich weiter oben kleine Baumgruppen.

Ein Stück weiter ist schon in der Ferne das Ebro-Tal zu erkennen.

Das Tal scheint sehr fruchtbar und vermittelt einen sattgrünen Eindruck.

Der Ebro selbst,wie auch die am Flussufer liegende Stadt Castejón de Ebro sind dagegen wenig spektakulär. Aber auch hier sind Wegweiser für Pilger zu finden.

Spektakulär hingegen sind die besonderen ‚Bewohner‘ der Stadt, denen ich einen eigenen Blogbeitrag widmen möchte.Von Castejón de Ebro geht es weiter Richtung Hochland. Das ist recht kräftezehrend, schließlich gilt es vom Ebro-Tal rund 800 Höhenmeter zu bewältigen.

Auf dem weiteren Weg wird ein ausgedehntes Weinbaugebiet durchquert. Hier wachsen die Trauben für die sehr aromatischen Rioja-Weine.Auf dem Weg liegt der kleine Ort Cintruénigo, der mit einer schönen Kirche und einem Torero-Museum aufwartet. Ein Besuch ist hingegen eher nicht zu empfehlen.Von Cintruénigo sollte mich die Etappe eigentlich bis Almazán führen. Da ich aber erst um kurz nach fünf in Ólvega war, der weitere Weg noch dreieinhalb Stunden gebraucht hätte und ich auf eine Nacht im Zelt wenig Lust verspürte, habe ich nach nur etwas mehr als einhundert Kilometern beschlossen, den Reisetag abzuschließen.

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